Das Taucherohr

Wer hat sie nicht, die Probleme mit dem Ohr? Die Ratschläge Ohrprobleme zu vermeiden sind so vielfältig, wie das Tauchen selbst.

Hier sind meine:

  • Eine Kopfhaube beim Tauchen vermindert den Kontakt mit Plankton/Nekton und hält außerdem warm.
  • Der Druckausgleich lässt sich trainieren!  Gerade wenn man länger nicht getaucht ist oder bereits Ohrprobleme hatte kann man mehrmals täglich den Druckausgleich „trocken“ durchführen.
  • Kein Druckausgleich mit Gewalt! Lieber einen Tauchgang abbrechen als jahrelange Probleme. Keine Nasentropfen vor dem Tauchen.
  • Flache Tauchgänge verlangen mehr Druckausgleiche als tiefe, besonders gefährlich sind Nachttauchgänge, da manchmal mit Tariereinheit und Lampe, ev. noch mit Fotoapparat keine Hand für den Druckausgleich mehr frei ist.
    Merke: Es gibt keinen Druckausgleich zu viel nur einen zu wenig!
  • Keine mechanischen Reizungen oder Manipulationen im äußeren Gehörgang vor oder nach dem Tauchen! Das Wattestäbchen im äußeren Gehörgang ist das Existenzminimum der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Dies gilt auch für die Süsswasserspritze aus Plastik, die in den äußeren Gehörgang eingeführt wird. Was mit Kleinfingerspitze erreicht wird, kann entfernt werden, ansonsten hilft die Selbstreinigungskraft des Ohrs.
  • Windschutz für das Ohr vor und nach dem Tauchen ist das A und O. Wir verwenden dazu Microfasertücher, die zudem noch als Sonnenschutz dienen. Auch die „Tauchermütze“ hat immer noch ihre Berechtigung.
  • Lieber rechtzeitig behandeln als zu lange warten, eine Kombination aus Antibiotikum und Cortison ist meist rasch wirksam.
  • Die Süßwasserduschen des Ohres werden überschätzt, in der Medizin wird eine Kochsalzlösung(!) zum Reinigen des Ohrs verwendet.

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