Tauchen und Malariaprophylaxe

Leider ist in den Ländern mit Korallenriffen und warmen Wasser die Malaria weit verbreitet. Die aktuelle Malarialage und -therapie kann man hier nachlesen.  Generell unterscheidet man die klassische Prophylaxe mit dem Beginn der Medikamenteneinnahme vor Reisebeginn und die „Standby“ Medikation, d.h. man hat ausreichend Tabletten zur Behandlung der Malaria dabei und beginnt bei entsprechenden Symptomen unmittelbar mit der Behandlung. Für Taucher zur Prophylaxe empfehlenswert ist Malorone®, da es im Gegensatz zu fast allen anderen Medikamenten kaum Nebenwirkungen im zentralen Nervensystem verursacht. So ist z. B. das Medikament Lariam®  bei Piloten nicht erlaubt. Nachteile von Malorone® sind die relativ hohen Kosten, die tägliche Einnahme und die doch eingeschränkte Magenverträglichkeit, was auf Safarischiffen durchaus problematisch sein kann. Generell muss neben dem Reisegebiet auch die Jahreszeit (z.B. Regenzeit), sowie die Mückenstichwahrscheinlichkeit (Resort oder Schiff) in Betracht gezogen werden.

Für eine Standby Therapie halte ich auch bei entsprechender Resistenzlage Lariam für geeignet, weil Malaria typische Symptome ein Tauchen sowieso unmöglich machen.


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